2011-05-21

[Was bisher geschah] Nachdem ich am späten Freitag nicht mehr mittippen wollte und konnte (ich bin ja keine 20 30 35 mehr), habe ich mich aufs zuhören verlegt und bin am Samstag ganz ohne Rechner aufgekreuzt. Eigentlich blöde, denn der erste Tag ist nie der beste.
Hier, was ich erinnere:
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2011-05-20
Heiko Scherer von KircherBurkhardt Leiter des MediaLab (30 leute) auf der typo-»stage«.
kunden: dumont schauberg, porsche, faz, allianz, bahn, vodafone. claim der agentur übrigens: »storytelling on strategy« (aha, daher der titel.)
es geht los, ich tippe:
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2011-05-20
Jörn Loviscach, ein physiker, professor und ehemalige stellvertretender chefredakteur der c’t über seine experimente zum erkennen, sortieren, vergleichen von schriften auf basis automatischer analyse der vektoren auf der kleinen »stage«-bühne der typo berlin.
im grunde ein nettes hobby, aber für mich auch faszinierend, vorallem wenn man das vorgehen auf andere daten übertragen denkt.
es geht los, ich tippe mal auch los:
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2011-05-19
der letzte vortrag heute in der großen halle: Javier Mariscal aus barcelona, spanien. der profi-superstar zum ende des tages.
ich schreib einfach so drauflos was ich sehe und denke.
er wird von einem animationsfilm erzählen, sagt das programm: »Chico & Rita«.
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2011-05-19
weitere notizen vom donnerstag:
leider verpasst: Tim Ahrens über webfonts und Peter Biľak von typotheque (angeblich sehr gut).
gesehen: Pierre di Sciullo mit einem ganz witzigen vortrag, mit dabei: anagramme, sprachspielchen in französisch, und weiterem crazy zeug. was designer halt so den ganzen tag machen.
jetzt Kris Sowersby über weine und schilder. auf neuseeländischem englisch. wer von schrift keine ahnung hat, versteht ab jetzt oft bahnhof:
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2011-05-19
oliver reichenstein zeigte die geschichte der schrift als abriß, mit einer etwas wirren priester vs. hacker metapher und manchmal nur scheinbar logischer argumentation. durchweg unterhaltsam. freilich nichts welterschütterndes und nur am ende geht es um das was im titel steht. immerhin.
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2011-05-19

ich bin auf der typokonferenz in berlin, thema: »shift«. gestern noch dazu entschlossen, was den einlaß für mich erleichtert hat, da am anderen schalter, wie man mir telefonisch vorab extra mitteilte. werde am eingang von jürgen siebert angesprochen, der mich durch den hintereingang zu reservierten plätzen führt. weil er mich aus dem internet kennt. na bitte. jemand verrät mir das wlan-passwort, das ich in den erfreulich spärlichen unterlagen in der konferenztasche nicht finde. ein programm vermisse ich in der tasche auch, aber ich hab ja jetzt internet.
ich habe mich entschlossen ab und zu mitzuschreiben. sicher gebe ich im laufe des tages auf. der akku des laptop hält ja auch nicht so lange. und meiner auch nicht. hier aber dennoch meine notizen, die durchgängige kleinschreibung bitte ich zu entschuldigen. ebenso, wenn es zwischendurch unverständliche sätze gibt, und der insgesamt knuffelige stil – offensichtlich habe ich keine übung und korrigiere das später nur oberflächlich. bin ja kein journalist, echt jetzt.
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