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"Music" Kategorie


Neu von Mingus


2009-02-22

Cafe Bohemia/Pithecanthropus Erectus

Pop vs. Adorno


2009-02-03

Höre Fiene


2009-01-27

Daniel Fiene kenne ich aus Radio 1. Und von fiene.tv auf Mogulus. Und bei Twitter.
Und daher weiß ich, dass er Radio macht und überhaupt irgendwie was mit Medien. Seinen Blog lese ich aber nie. Macht ja nix.

Und der hat jetzt ein Webradio. Also die ganze Zeit richtig echte Musik. Und dazwischen bla bla. Radio halt. Aber im Internet. Das kann man bei laut.fm machen. Kann wohl jeder. Also auch der Fiene. Das ist bestimmt gut. deshalb blogge ich das jetzt mal. Also am besten den Link zu Fiene merken und mal reinhören.

Oder gleich hier reinhören. Rock the embed:

Wenn ich groß bin, will ich auch mal ein Radio werden. Ein Webradio.

The Album Art of Hipgnosis


2009-01-26

Der Designer Aubrey Powell erzählt aus der Geschichte von Hipgnosis, die hauptsächlich in den 70ern Plattencover für Pink Floyd, Paul McCartney, Genesis und so weiter gemacht haben. Rock!

Offensichtlich ein Promo-Interview anläßlich des neuen Buchs For the Love of Vinyl. Sicher ein besonderer Trip.

Hier die Site seines Kollegen Storm Thorgerson

[via @spex]

Come Together


2009-01-17

… nur weil ich gerade diesen, im besten Sinne netten, Flash-Clip gesehen habe, und ich dieses Widget ausprobieren wollte. Beim berüchtigten Wolfgangs Vault gibt’s anscheinend noch eine ganze Menge an Live-Mitschnitten zu entdecken.

Buchtipp für Musikgeeks


2007-12-03

[Dieser Beitrag enthält mehrere Werbelinks zu Amazon]

Es ist schon von 2005 und ihr kennt es schon. Aber ich nicht. Und das ist schließlich mein Blog. Deshalb heute:

Das ideale Buch für den bloggenden Musikenthusiasten: »Don’t believe the hype! Die meist überschätzten Platten der Pop-Geschichte«.

Denn es ist wie ein Blog:

  • Sky Nonhoff steht als Autor vorne drauf, drin sind aber auch Texte von anderen.
  • Es ist eine Textsammlung zu einem Thema, wandert aber in alle Richtungen ab.
  • Die Beiträge sind erfrischend kurz.
  • Alles steht ständig in Bezug zu anderem.
  • Vorwissen wird vorausgesetzt.
  • Es wird immer nur das Schlechte in den Vordergrund gestellt und kräftig draufgehauen.
  • Ganz hinten gibt es eine Liste mit Empfehlungen
  • Man kann jeden Tag drin rumlesen.
  • Die Werbebeiträge sind gut versteckt und wahrscheinlich nicht mal bezahlt ;)

Die einzige Frage: Warum ist es ein Buch und kein Blog? Oder hab ich den Link nur nicht gefunden?

Zweite Meinung? Hier.

Time for Music


2007-10-01

Nachdem Pandora aus rechtlichen Gründen seinen begeisternden Service nur noch auf anderen Erdteilen anbieten kann und last.fm durch den Verkauf an CBS etwas an Anziehungskraft verloren hat, wird es höchste Zeit sich nach Alternativen umzuschauen.

Nun was ist so großartig an Pandora? Der kostenlose Radiostream, der ausgehend von der eigenen Geschmackspräferenz in das jeweilige Musikarchiv mäandert, potentielle Lieblingshits und lange vergessene oder nie gehörte Song-Perlen ausliefert.

Wo gibt es Ähnliches? Bei Finetune. Der lokale Player ist ganz modern in Adobe Air gebaut. Er greift auf die online erstellten Playlisten zu und auf die Künstler, die man in iTunes hat. Außerdem sieht der Player, wie auch das Widget ziemlich gut aus. Die Website ist leider ein schlimmes Frameset, was einerseits den ununterbrochenen Musikgenuß bei gleichzeitigem Rumgeklicke garantiert, andererseits keine direkten Links auf irgendwas erlaubt, also auch das Browsen mit mehreren Tabs nicht recht erlaubt. Dafür gibt es eine Wii optimierte Site, was wirklich nett ist, und man kann auch Freunde haben, deren Sinn mir aber noch verborgen blieb.

Bei last.fm kommt zum eigenen Radio diese soziale Community-Komponente verstärkt dazu. Man empfielt sich gegenseitig Lieder und tauscht sich aus. Toll. Aber der damals revolutionäre Teil war das Scrobblen. Was soviel bedeutet, wie »Schick die Titel die ich höre an das Internet«. Das ging lange über eine Erweiterung zu iTunes, später nur noch wenn man zugleich den Player von last offen hatte. Was mich ziemlich genervt hat.

ilike.com betritt das Parkett. Schon vor einiger Zeit. ilike hat zwar keinen Player, dafür eine schöne recht einfache Website und eine ziemlich gute Integration in iTunes. Man sieht dort was die Freunde zuletzt gehört haben oder gerade hören, und kann das im besten Fall als Auszug hören. Außerdem erstellt die ilike-Sidebar iTunes Playlisten von einem Künstler und seinen »Verwandten«. Und zwar inklusive Download von kostenlosen Tracks aus dem Repertoire von garageband.com, einem Junge-Künstler-verschenken-Musik-Dienst, die auch auf der Website mit ilike kooperiert. Auf jener gibt es außerdem ein ausgesprochen gut gemachtes Musik-Quiz und man kann Künstler und Titel empfehlen und die zuletzt gehörten Titel aus iTunes sehen und sogar die lokalen Playlisten veröffentlichen. Konzerttourneen sind auch integriert, allerdings nur in den USA. Dennoch: ilike ist daher momentan mein Favorit wenn es um das Rausgeben von Hörgewohnheiten und Sozialisieren rund um Musik geht und das liegt hauptsächlich an den kostenlosen Tracks und der Scrobbelei. Und an der Facebook-App, die noch immer die erfolgreichste auf der Plattform ist und maßgeblich für die Popularität von ilike verantwortlich ist, weil sie lange vor last und finetune verfügbar war.

Aber das ist noch lange nicht alles, was sich im Musiksegement in den letzetn Monaten getan hat. Im Schnelldurchlauf:

  • Finetune: Playlists, Widget, Radioplayer.
  • ilike: Freunde, Scrobbeln und Freie Downloads.
  • Garageband: Neue Bands geben ihre Musik umsonst her
  • Hype Machine: Gerade-so-legale MP3-Suche über Blogs, inkl. Podcast, Widget und Popup-Player von Suchbegriffen.
  • Spotify: Revolutionäre, angeblich legale, in Deutschland nicht verfügbare Beta Software, mit der man alles hören kann. Ich hab es schon gesehen, und war begeistert. Abwarten und Hoffen.
  • Anywhere.fm: Upload, Play, Discover. Vollflash und im Grunde auch nix anderes als die anderen. Aber auch nicht weniger. Auch mir Garageband verknüpft
  • Deezer: Flash-Site, Playlists, Komplett-Hören von Suchergebnissen, Upload-Funktion, Embed von Songs. Legal aus Frankreich. Hieß bisher blogmusik.com (!)
  • BurstLabs: Verflashtes Discovery-Tool, wo man anhand von Schlagworten Musik hören kann, die kein Mensch kennt. Aber lustig.
  • Musicovery: Schon was älter, auch Flash und recht häßlich. Dafür mit Amazon, eBay und iTunes verknüpft. Gibt es auch für Filme. Wie hieß das noch gleich?
  • mcracy: Kleine, deutsche Plattform mit Radio, Upload und Digg-Funktion
  • FoxyTunes Ein multifunktionelles Firefox-Plugin zum Abspielen lokaler Dateien, aber auch eine umfassende Website zu Künstlern und ihrer Musik. Nicht ganz schlecht.
  • PearLyrics: Mac-Tool zum automatischen Finden und Einfügen von Lyrics in iTunes. Leider hatte wohl irgendeine Industrie oder/und ein Urheberrechtsgesetz was dagegen und deshalb gibt es das nun offiziell nicht mehr … (Wer war nochmal Google?)
  • Ganz und gar nicht zuletzt: SoundCloud: Eine noch-beta Plattform für Musiker zum Upload von Tracks während des Entstehens oder eben auch danach. Mit nie selten gesehener Kommentarfunktion. Invites hätte ich noch ne Handvoll.

[Fast vergessen: POPDEUTSCHLAND ist jetzt auch online. Eine Tumblelog auf Gelato-Basis (noch recht buggy, dieses CMS) auf dem ich Musik(videos) ins Internet reinstelle. Gänzlich ohne soziale Komponente. Einfach mein Geschmack (der Name ist also etwas überheblich). Dafür mit RSS, Twitter und Facebook Anbindung, dank twitterfeed und dank dapper.net.]

Meinungen, Korrekturen und Ergänzungen bitte in den Kommentaren. Und viel Spaß beim Hören.