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"HowTo" Kategorie


Großartig


2008-07-07

Ich blogge zur und seit einiger Zeit übrigens öfter mal auf und unter 01blog.de.

Aber das ist gar nicht das Großartige. Sondern dies:


[via twitter]

Twitter-Top-Tipps


2008-04-28

Da ich es sowieso hier drin verfasst habe, publiziere ich einfach auch hier meinen Artikel für die Twitterwoche bei den Blogpiloten. Kann ja nicht schaden.

Es gibt so unglaublich viele Drittdienste die sich um Twitter geschart haben, das es fast schon eine unmöglich Aufgabe ist den Überblick zu behalten. Die meisten finden sich im Fanwiki, alle auszuprobieren ist aber nur unter Verwendung eines Jahresurlaubs denkbar. Daher bin auch ich quasi gezwungen mich hier auf jene Anwendungen und Webdienste zu beschränken, die ich selbst interessant finde und zum Großteil auch benutze.

Hashtags und Suchen:
Das Auszeichen von Tweets mit sogenannten Hashtags (etwa #twitter oder #lol) ist gerade im ordnungsliebendes Deutschland relativ beliebt. Dabei kann man Serien von Tweets sammeln. Ich selbst pflege zum Beispiel gerne den Twitter-Geburtstagskalender mit #hpybdy oder zeichne meinen letzten Tweet des Tages gerne mit #n8 aus. Man muss um bei hashtags.org mit gelistet zu werden dazu @hashtags folgen, twemes.com besorgt sich die Daten anscheinend irgendwie anders. Richtig interessant werden Hashtags, wenn sie zu Events wie etwa der letzten re:publica eingesetzt werden, siehe #rp08. Man kann hoffen, das Twitter diese Funktion selbst auch irgendwann mal unterstützt, ich selbst glaube das aber nicht wirklich.

Nicht nur für Hashtags, sondern eine möglichst umfassende Volltextsuche wäre im Grunde für Twitter selbst ein denkabr geringes Problem. Solange dies aber dort nicht umgesetzt wird, haben sich auch an daran Dritte gemacht um die Funktion abzubilden. Im Moment sind die besten Suchmaschinen für Twitter Tweetscan und Summize aber auch Google durchsucht Twitter ganz vernünftig. Flaptor ist eine weitere Suche. Sie kann aber auch Verlaufstrends von Erwähnungen anzeigen. Reine Nennungshäufigkeit vergleichen macht tweetvolume.

Statistik und Konversation:
Tweetstats gibt Auskunft über das Twitterverhalten des Einzelnen. Tweeterboard und Twitterholic ist sicher nur für Profitwitterer interessant, bei TwitDir oder im Twitterverse kann man ab und zu mal rumstöbern, Twitterposter ist leider etwas buggy, aber die Idee ist toll.
Richtg toll ist die Idee die Konversationen die als @reply in twitter ja oft nur bruchstückhaft nachvervollgbar sind komplett abzubilden. Das macht Quotably. Hier kann man auch direkt von der Site aus mittwittern. Man sollte nur drauf achten, das die Diskussion nicht ewig zurückliegt, sonst fällt dem Adressaten die Zuordnung schwer. Rivva versucht etwas ähnliches gerade nur für deutschsprachige Tweets zu bauen. Prima.
Auch prima ist Tweetburner, der über den URL-Shortner Twurl mitschneidet wieviele Klicks auf getwitterte Links stattfanden.

Bilder:
Fotos twittern, welch Idee! Zum Glück gibt es Twitpic. Der Clou hier: Man kann sich mit dem Twitterpasswort dort anmelden und die Kommentare werden dann direkt aus Twitpic als @reply getwittert. Großartig. Die Kommentare könne übrigens mehr als 140 Zeichen haben.

Desktop-Client:
Twitteriffic war für Mac wohl der erste wirklich brauchbare und populäre Client der eine Schnittstelle als eigener Client darstellt. Er ist für den Anfang auch recht brauchbar, blendet seit einiger Zeit Werbung ein, die man durch eine Gebühr auch wieder wegbekommt. Für Windows und Mac sind einige mit Abobe-Air umgesetzte kostenlose Programme auf dem Markt. Ganz neu ist da der total einfache Client Birdy für Wenigtwitterer. Eine Zeitlang gab es ein Duell zwischen Snitter und Twhirl, was die Funktionalitäten angeht. Das hat Twhirl mittlerweile für sich entschieden, wenn es um wirklich umfassendes multimediales Rumtwittern geht. Damit kann man nicht nur mehrere Twitteraccounts zugleich bespielen. Es wird zudem Crossposting zu Pownce und Jaiku angeboten. Außerdem eingebaut: Suche mit Tweetscan, verlinkung von Hashtags, Filtern der Timeline, bequemes Antworten per öffentlichem @ und privatem D, Favorisieren von fremden und Löschen von eigenen Tweets, drei verschiedene URL-Kürzungsdienste inklusive Twurl, Bilderposting mit Twitpic und durch den Kauf der Software durch Seesmic wird es wohl bald auch Videoposting in Twhirl geben.

Auf dem Handy:
Das man per SMS über eine britische Nummer twittern kann, sollte bekannt sein. Die meisten Sony-Ericcson und Nokia-Besitzer können mobil aber auch per Datenleitung (Tarif beachten!) und Symbian-Applikation twittern. Der cellity-Tweeter stellt die wichtigesten Funktionen zur Verfügung. Twibble ist hier jedoch momentan mein Client der Wahl. Bequemes @ und d, Favoriten setzten, und als Alleinstellung: Unterstützung von GPS oder manueller Ortangabe per L:Ort: Syntax und dazu kann ich dann den Standort meiner Followings auf einer Karte sehen, auf dem Handy!. Wer lieber per Wap oder Web-Browser (etwa Opera Mini) unterwegs ist nutzt entweder m.twitter.com oder twitstat.com/m, das zusätzlich noch Die Buddyicons anzeigt. Beides ist auch am Desktop übrigens, etwa in der Firefox-Sidebar geladen, eine gute Alternative zur Twitter-Website. Neu dabei ist slandr. Mal ausprobieren.

Iphone / Ipod touch
Speziell für diese Geräte gibt es optimierte Lösungen. Als Websites im Browser hat man die Wahl zwischen twitterforiphone, pockettweets und hahlo.com. Wer auf die Garantie des Geräts keinen größeren Wert gelegt hat, kann auch die Anwendung Twinkle installieren. Den Installer-URL findest du sicher selbst. Der Hit hierbei: man kann Tweets aus der Umgebung finden und Bilder hochladen. Toll.

Erweiterungen für Firefox
Hier ist vor allem Twitbin beliebt, Twitterfox lohnt sich aber auch mal anzuschauen. Und Twittytunes ist prima, wenn man Links posten will, oder was man gerade für Musik hört. Powertwitter kann dagegen auf der Twitter-Website Inhalte von Youtube und Flickr direkt anzeigen und löst TinyURLs in Klartext auf. Nützlich.

Karten und so:
Twittervision ist ja ein recht alter Hut. Twittearth ist nicht viel mehr, dafür neu … zumindest eindrucksvoll. Sinnvoller ist Youtwit, das zeigt die Tweets deiner Follower auf einer Karte. Richtig sinnvoll ist dagegen Twitterlocal, das einen Feed der Tweets aus einer Umgebung erzeugt.

Und:
Zum Schluß noch ein paar Links die in keine Kategorie passen, aber sehenswert sind:
Twitterblacklist zeigt per Greasemonkey-Skript die Wahrscheinlichkeit an, ob ein neuer Follower als Spam einzustufen ist.

twitterlinkr und Intwition zeigen welche Links getwittert werden.

Bundesligaergebnisse gibts bei @bundesliga
und @timer ist die beste Eieruhr.

Auf dem Laufenden bleibt man am besten mit @twtooltrack, @twittes (Website) oder auf dem neuen twitterdings.de. Das Wiki ist hier und meine Linksammlung hat auch schon mehr als 100 Einträge.

[Update 08-12-16 schöne aktuelle Auswahl von @ibo]

Time for Music


2007-10-01

Nachdem Pandora aus rechtlichen Gründen seinen begeisternden Service nur noch auf anderen Erdteilen anbieten kann und last.fm durch den Verkauf an CBS etwas an Anziehungskraft verloren hat, wird es höchste Zeit sich nach Alternativen umzuschauen.

Nun was ist so großartig an Pandora? Der kostenlose Radiostream, der ausgehend von der eigenen Geschmackspräferenz in das jeweilige Musikarchiv mäandert, potentielle Lieblingshits und lange vergessene oder nie gehörte Song-Perlen ausliefert.

Wo gibt es Ähnliches? Bei Finetune. Der lokale Player ist ganz modern in Adobe Air gebaut. Er greift auf die online erstellten Playlisten zu und auf die Künstler, die man in iTunes hat. Außerdem sieht der Player, wie auch das Widget ziemlich gut aus. Die Website ist leider ein schlimmes Frameset, was einerseits den ununterbrochenen Musikgenuß bei gleichzeitigem Rumgeklicke garantiert, andererseits keine direkten Links auf irgendwas erlaubt, also auch das Browsen mit mehreren Tabs nicht recht erlaubt. Dafür gibt es eine Wii optimierte Site, was wirklich nett ist, und man kann auch Freunde haben, deren Sinn mir aber noch verborgen blieb.

Bei last.fm kommt zum eigenen Radio diese soziale Community-Komponente verstärkt dazu. Man empfielt sich gegenseitig Lieder und tauscht sich aus. Toll. Aber der damals revolutionäre Teil war das Scrobblen. Was soviel bedeutet, wie »Schick die Titel die ich höre an das Internet«. Das ging lange über eine Erweiterung zu iTunes, später nur noch wenn man zugleich den Player von last offen hatte. Was mich ziemlich genervt hat.

ilike.com betritt das Parkett. Schon vor einiger Zeit. ilike hat zwar keinen Player, dafür eine schöne recht einfache Website und eine ziemlich gute Integration in iTunes. Man sieht dort was die Freunde zuletzt gehört haben oder gerade hören, und kann das im besten Fall als Auszug hören. Außerdem erstellt die ilike-Sidebar iTunes Playlisten von einem Künstler und seinen »Verwandten«. Und zwar inklusive Download von kostenlosen Tracks aus dem Repertoire von garageband.com, einem Junge-Künstler-verschenken-Musik-Dienst, die auch auf der Website mit ilike kooperiert. Auf jener gibt es außerdem ein ausgesprochen gut gemachtes Musik-Quiz und man kann Künstler und Titel empfehlen und die zuletzt gehörten Titel aus iTunes sehen und sogar die lokalen Playlisten veröffentlichen. Konzerttourneen sind auch integriert, allerdings nur in den USA. Dennoch: ilike ist daher momentan mein Favorit wenn es um das Rausgeben von Hörgewohnheiten und Sozialisieren rund um Musik geht und das liegt hauptsächlich an den kostenlosen Tracks und der Scrobbelei. Und an der Facebook-App, die noch immer die erfolgreichste auf der Plattform ist und maßgeblich für die Popularität von ilike verantwortlich ist, weil sie lange vor last und finetune verfügbar war.

Aber das ist noch lange nicht alles, was sich im Musiksegement in den letzetn Monaten getan hat. Im Schnelldurchlauf:

  • Finetune: Playlists, Widget, Radioplayer.
  • ilike: Freunde, Scrobbeln und Freie Downloads.
  • Garageband: Neue Bands geben ihre Musik umsonst her
  • Hype Machine: Gerade-so-legale MP3-Suche über Blogs, inkl. Podcast, Widget und Popup-Player von Suchbegriffen.
  • Spotify: Revolutionäre, angeblich legale, in Deutschland nicht verfügbare Beta Software, mit der man alles hören kann. Ich hab es schon gesehen, und war begeistert. Abwarten und Hoffen.
  • Anywhere.fm: Upload, Play, Discover. Vollflash und im Grunde auch nix anderes als die anderen. Aber auch nicht weniger. Auch mir Garageband verknüpft
  • Deezer: Flash-Site, Playlists, Komplett-Hören von Suchergebnissen, Upload-Funktion, Embed von Songs. Legal aus Frankreich. Hieß bisher blogmusik.com (!)
  • BurstLabs: Verflashtes Discovery-Tool, wo man anhand von Schlagworten Musik hören kann, die kein Mensch kennt. Aber lustig.
  • Musicovery: Schon was älter, auch Flash und recht häßlich. Dafür mit Amazon, eBay und iTunes verknüpft. Gibt es auch für Filme. Wie hieß das noch gleich?
  • mcracy: Kleine, deutsche Plattform mit Radio, Upload und Digg-Funktion
  • FoxyTunes Ein multifunktionelles Firefox-Plugin zum Abspielen lokaler Dateien, aber auch eine umfassende Website zu Künstlern und ihrer Musik. Nicht ganz schlecht.
  • PearLyrics: Mac-Tool zum automatischen Finden und Einfügen von Lyrics in iTunes. Leider hatte wohl irgendeine Industrie oder/und ein Urheberrechtsgesetz was dagegen und deshalb gibt es das nun offiziell nicht mehr … (Wer war nochmal Google?)
  • Ganz und gar nicht zuletzt: SoundCloud: Eine noch-beta Plattform für Musiker zum Upload von Tracks während des Entstehens oder eben auch danach. Mit nie selten gesehener Kommentarfunktion. Invites hätte ich noch ne Handvoll.

[Fast vergessen: POPDEUTSCHLAND ist jetzt auch online. Eine Tumblelog auf Gelato-Basis (noch recht buggy, dieses CMS) auf dem ich Musik(videos) ins Internet reinstelle. Gänzlich ohne soziale Komponente. Einfach mein Geschmack (der Name ist also etwas überheblich). Dafür mit RSS, Twitter und Facebook Anbindung, dank twitterfeed und dank dapper.net.]

Meinungen, Korrekturen und Ergänzungen bitte in den Kommentaren. Und viel Spaß beim Hören.

Color deluxe


2007-04-03

Endlich mal ungefähr so, wie ich das schon immer selbst bauen wollte, aber zu faul war extra dafür Informatik zu studieren:

Erzeugen von Farbschemas anhand von vielfältiger Kontrastberechnung direkt online bei colorjack.com.

Inklusive extensiver Fehlsichtigkeits-Simulation, Farbmodellwechsel zwischen physikalischem RGB und traditionellem RYB und allen Schickanen wie Download als Photoshop- und Illustrator-Swatches und sichern als del.icio.us-Favorit (!).

Und fast das Ganze auch noch als OSX-Widget.

Für mich auf jeden Fall noch nützlicher als Palettencommunities wie kuler von Adobe oder colourlovers.

Extrem hilfreich sind dagegen noch der Palettengenerator auf Bildbasis von Steven DeGraeve (schnell was Passendes) und der Colour-Contrast-Checker von Jonathan Snook (die sinnarmen Mühen des barrierefreien Farbschemas).

Zum Schluß noch der Hinweis auf das ausführliche easyRGB.

Und wenn ichs mir recht überlege hier einfach die ganze restliche Linksammlung zum Thema, Ergänzungen in die Kommentare sind natürlich willkommen:

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